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Was kostet ein Sicherheitsdienst? Preise 2026
Sicherheitsdienst Kosten 2026: Ein Wachdienst kostet 4.000-6.000 € pro Monat. Ein Sicherheitsroboter ab 78.000 € amortisiert sich in unter 24 Monaten.

Dr. Raphael Nagel
5. August 2026

Ein Sicherheitsdienst mit einem stationären Wachposten kostet in Deutschland typischerweise 4.000 bis 6.000 € pro Monat je Schicht — bei 24/7-Besetzung mit drei Schichten also 12.000 bis 18.000 € monatlich. Die Sicherheitsdienst Kosten hängen vom Bewachungsumfang, der Qualifikation des Personals und der Einsatzdauer ab. Wer stattdessen auf einen Sicherheitsroboter (ab 78.000 €) oder einen mobilen Videoturm (ab 14.800 €) setzt, ersetzt laufende Personalkosten durch eine einmalige Investition und senkt die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer deutlich.
BOSWAU + KNAUER fertigt seit 1892 in Filderstadt Sicherheitstechnik "Made in Germany". Dieser Beitrag zeigt transparent, was Bewachung wirklich kostet — und wann sich Technik gegenüber dem klassischen Wachdienst rechnet.
Was kostet ein Sicherheitsdienst pro Monat?
Die Preise für einen personellen Sicherheitsdienst richten sich nach Tarif, Region und Aufgabe. Als Faustregel gelten pro besetzter Position folgende Spannen:
| Leistung | Einheit | Kosten (2026) | |---|---|---| | Wachdienst, 1 Schicht (8 Std.) | pro Monat | 4.000 – 6.000 € | | Wachdienst 24/7 (3 Schichten) | pro Monat | 12.000 – 18.000 € | | Streifendienst / mobile Kontrolle | pro Kontrolle | 25 – 45 € | | Sicherheitsroboter (Kauf) | einmalig | ab 78.000 € | | Mobiler Videoturm (Kauf) | einmalig | ab 14.800 € | | Videoturm-Miete | pro Monat | ab 890 € |
Ein einzelner Wachposten rund um die Uhr summiert sich schnell auf über 150.000 € pro Jahr. Genau hier liegt der wirtschaftliche Hebel technischer Lösungen: Die einmalige Investition in einen Sicherheitsroboter amortisiert sich bei durchgehendem Betrieb häufig in unter 24 Monaten.
Warum schwanken die Preise so stark?
Branchenauswertungen zeigen, dass Personalkosten rund 70 bis 80 Prozent der Sicherheitsdienst Kosten ausmachen. Nachtzuschläge, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Fachkräftemangel treiben die Stundensätze. Zusätzliche Faktoren sind Objektgröße, Gefährdungslage (z. B. KRITIS), erforderliche Sachkunde nach § 34a GewO und Reaktionszeiten.
Sicherheitsroboter und Videoturm vs. klassischer Wachdienst
Technische Bewachung skaliert anders als Personal: Die Kosten sind nach der Anschaffung weitgehend fix und steigen nicht mit Zuschlägen oder Schichtplänen.
| Kriterium | Wachdienst 24/7 | Sicherheitsroboter | Videoturm | |---|---|---|---| | Kosten Jahr 1 | ca. 150.000 – 216.000 € | ab 78.000 € | ab 14.800 € | | Kosten Folgejahre | erneut voller Betrag | Wartung / Service | Wartung / Service | | Verfügbarkeit | schicht- und krankheitsabhängig | 24/7 ohne Pause | 24/7 ohne Pause | | Dokumentation | manuell | lückenlos, digital | lückenlos, digital | | KRITIS-fähig | eingeschränkt | ja | ja | | Skalierung | linear teurer | mehrere Objekte pro Einheit | mobil versetzbar |
Ein Sicherheitsroboter patrouilliert autonom, erkennt Personen und Anomalien und dokumentiert jeden Vorfall revisionssicher. Der mobile Videoturm überwacht Baustellen, Logistikflächen und Perimeter mit KI-gestützter Bewegungsanalyse und Live-Aufschaltung. Beide Systeme sind KRITIS-fähig und laufen 24/7 — ohne Nachtzuschlag, ohne Ausfall durch Krankheit.
Wann lohnt sich Technik, wann Personal?
Personal bleibt sinnvoll, wo direkter Kundenkontakt, Interventionsbefugnisse oder komplexe Ermessensentscheidungen gefragt sind (z. B. Empfang, Veranstaltungsschutz). Für dauerhafte Flächen- und Perimeterüberwachung, Baustellen und unbemannte Objekte ist die Kombination aus Sicherheitsroboter und Videoturm meist deutlich günstiger — oft als hybrides Konzept: Technik übernimmt die Dauerpräsenz, Personal die gezielte Intervention.
Welche laufenden Kosten kommen zur Technik hinzu?
Neben der Anschaffung sollten Sie einkalkulieren:
- Wartung und Service: planbare Pauschale, meist ein Bruchteil eines Personalmonats.
- Stromversorgung: bei Videotürmen häufig autark über Solar- und Pufferakku.
- Aufschaltung / Leitstelle: optionale Live-Überwachung mit Alarmverfolgung.
- Konnektivität: Mobilfunk für Datenübertragung und Fernwartung.
Selbst inklusive Service liegen die jährlichen Betriebskosten technischer Systeme in aller Regel weit unter den Personalkosten eines einzigen 24/7-Wachpostens.
Häufige Fragen
Was kostet ein Sicherheitsdienst pro Stunde?
Der Stundensatz für einen qualifizierten Sicherheitsmitarbeiter liegt 2026 meist zwischen 28 und 45 € — inklusive Zuschlägen für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst auch darüber. Hochgerechnet auf eine 24/7-Besetzung entstehen so schnell fünfstellige Monatskosten.
Ist ein Sicherheitsroboter günstiger als ein Wachdienst?
Bei dauerhaftem Einsatz ja. Ein Roboter ab 78.000 € verursacht eine einmalige Investition, während ein 24/7-Wachdienst Jahr für Jahr 150.000 € und mehr kostet. Die Amortisation liegt bei durchgehendem Betrieb häufig unter 24 Monaten.
Kann ich einen Videoturm auch mieten statt kaufen?
Ja. Der mobile Videoturm ist ab etwa 890 € pro Monat mietbar und eignet sich ideal für befristete Projekte wie Baustellen oder Events. Bei langfristigem Bedarf ist der Kauf ab 14.800 € wirtschaftlicher.
Sind die Systeme für KRITIS-Objekte geeignet?
Ja. Sicherheitsroboter und Videoturm von BOSWAU + KNAUER sind KRITIS-fähig, dokumentieren revisionssicher und erfüllen die Anforderungen an kritische Infrastruktur — bei 24/7-Verfügbarkeit.
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Über den Autor
Dr. Raphael Nagel (LL.M.) ist Gründungspartner von Tactical Management. Er erwirbt und restrukturiert Industrieunternehmen in anspruchsvollen Marktumfeldern und schreibt über Kapital, Geopolitik und technologische Transformation. raphaelnagel.com
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Seit 1892.
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