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Sicherheitsroboter kalibrieren: warum monatlich nicht zu oft ist
Sensordrift, Wartungsplanung, MTBC und MTBM. Wie eine ehrliche Kalibrierungslogik aussieht, die im Feld trägt.

Dr. Raphael Nagel
4. August 2025

Ein Sicherheitsroboter, dessen Sensorik nicht in regelmäßigen, kurzen Zyklen gegen einen bekannten Referenzzustand geprüft wird, ist nach sechs Monaten ein Datenlieferant, dessen Daten niemand mehr verteidigen kann.
Diese Aussage ist hart, weil sie an der bequemen Annahme rüttelt, ein einmal kalibriertes System bleibe über die Garantielaufzeit stabil. Es bleibt nicht stabil. Es driftet. Jede Linse, jeder Wärmebildsensor, jedes Mikrofon, jedes Lidar verschiebt seine Kennwerte über die Zeit, weil Temperatur, Vibration, Feuchtigkeit, Staub und mechanischer Stress an den Bauteilen arbeiten. Wer diese Bewegung nicht misst, glaubt an Stabilität, die nicht existiert. Wer sie misst, kann sie korrigieren. Boswau + Knauer hat sich in den letzten Entwicklungszyklen entschieden, die Kalibrierungslogik der eigenen Roboter und Türme nicht an der Bequemlichkeit des Servicegeschäfts auszurichten, sondern an der Wirklichkeit der Sensorphysik. Daraus ist eine Empfehlung entstanden, die in der Branche oft als überzogen kritisiert wird und die wir trotzdem für richtig halten: monatliche Kalibrierung als Standard, nicht als Ausnahme.
Was Sensordrift im Feld tatsächlich bedeutet
Sensordrift ist nicht eine theoretische Größe aus dem Datenblatt, sondern ein Phänomen, das sich in der Schadensquote des Kunden niederschlägt. Eine Wärmebildkamera, deren Pixelrauschen über die Zeit zunimmt, erkennt eine Person bei winterlichen Bedingungen später, als sie es im Auslieferungszustand getan hätte. Ein Lidar, dessen optische Pfadlänge sich durch thermische Ausdehnung verändert, misst Entfernungen mit einer Abweichung, die im Nahbereich vernachlässigbar erscheint und im Erkennungsbereich zwischen Person und Fahrzeug entscheidend wird. Ein Mikrofonarray, das eine Beschallung aus der Verkehrslärmkulisse herausfiltern soll, verliert Selektivität, sobald die Membranen feuchtigkeitsbedingt nachgeben. Keine dieser Veränderungen ist dramatisch in der einzelnen Messung. In der Summe ergeben sie ein System, das langsamer reagiert, häufiger falsch klassifiziert und seltener in der Reaktionszeit liegt, für die es spezifiziert wurde.
Die Branche redet ungern darüber, weil Sensordrift die saubere Erzählung vom autonomen Dauerbetrieb stört. Wer als Hersteller verspricht, dass sein System ohne Eingriff zwölf Monate stabil läuft, verspricht das gegen die Physik. Das BSI hat in den Mindeststandards für sicherheitsrelevante Sensorik wiederholt darauf hingewiesen, dass die Verlässlichkeit von Erkennungssystemen nicht aus der Komponentenqualität allein folgt, sondern aus dem Zusammenspiel von Komponentenqualität, Kalibrierungszyklus und dokumentiertem Wartungsprozess. Die VdS-Anerkennungsverfahren für Überwachungstechnik in der gewerblichen Anwendung verlangen Nachweise zur Kalibrierungspraxis. Die BG BAU und der GDV betrachten Sicherheitstechnik, die nicht in regelmäßigen Intervallen geprüft wird, in der Schadensabwicklung mit Vorsicht. Wer diese Hinweise zusammensetzt, kommt zu derselben Folgerung wie unsere Entwicklungsabteilung: ein Monat zwischen zwei Kalibrierungen ist nicht zu kurz. Er ist die Grenze, an der die Drift noch korrigierbar bleibt, bevor sie sich im Verhalten des Systems materialisiert. Drei Monate sind im Industrieumfeld die obere Schwelle. Sechs Monate sind in der Praxis ein Glücksspiel, das gut ausgeht, solange nichts passiert, und schlecht endet, sobald ein Vorfall eintritt, dessen Erkennung von einer Sensorik abhängt, die nicht mehr in ihren spezifizierten Toleranzen läuft.
MTBC und MTBM als ehrliche Steuerungsgrößen
Wer Kalibrierung ernst nimmt, braucht zwei Kennzahlen, die in der Sicherheitsbranche selten gleichzeitig genannt werden. Die erste ist die mittlere Zeit zwischen Kalibrierungen, MTBC. Sie beschreibt das Intervall, in dem ein System ohne signifikante Abweichung der Sensorkennwerte arbeitet. Die zweite ist die mittlere Zeit zwischen Wartungen, MTBM. Sie beschreibt das Intervall, in dem ein System ohne aktiven Eingriff in der Hardware betrieben werden kann. Beide Werte sind nicht identisch, sie werden aber häufig verwechselt. Eine Wartung kann ohne Kalibrierung erfolgen, etwa der Tausch einer Batterie. Eine Kalibrierung kann ohne Wartung erfolgen, etwa die softwareseitige Korrektur eines Sensoroffsets nach einer Referenzmessung. Wer beide Größen trennt, kann seinen Serviceeinsatz so planen, dass nicht jede Maßnahme einen Standortbesuch verlangt.
Die ehrliche Antwort auf die Frage nach den Zielwerten ist eine Bandbreite, keine absolute Zahl. Für die mobile Robotik im Außeneinsatz liegt die MTBC, ab der sich Drift in der Erkennungsleistung messbar zeigt, je nach Sensorklasse und Klimazone zwischen vier und zehn Wochen. Für mobile Videotürme mit fest installierter Optik liegt sie höher, je nach Einsatzort zwischen acht und sechzehn Wochen. Wer auf der Sicherheitsseite arbeiten will, plant am unteren Ende dieser Bandbreite. Wer auf der Kostenseite arbeitet und ein dokumentiertes Restrisiko trägt, plant am oberen Ende. Die MTBM ist im Vergleich dazu großzügiger, weil sie nicht von der Sensorphysik, sondern von der Lebensdauer der mechanischen und elektrischen Komponenten getrieben wird. Sie liegt bei sauber konstruierten Geräten zwischen sechs und zwölf Monaten zwischen den geplanten Eingriffen, vorausgesetzt der Hersteller hat die Komponentenwahl an Lebensdauerzielen orientiert und nicht an Einkaufspreisen. Diese Zahlen sind keine Garantien. Sie sind die Erfahrungswerte, die in unsere Wartungsverträge einfließen, mit der Bereitschaft, sie nach drei Jahren Felddaten zu revidieren, sobald belastbarere Werte vorliegen. Boswau + Knauer hat im Buch "BOSWAU + KNAUER, Vom Bau zur Sicherheitstechnologie" diese Trennung zwischen geplanter und ungeplanter Wartung als Teil der industriellen Einsatzfähigkeit beschrieben. Sie ist der Punkt, an dem ein Prototyp zum Produkt wird.
Warum monatlich nicht zu oft ist
Der häufigste Einwand gegen die monatliche Kalibrierung ist der Aufwand. Wer rechnet, kommt schnell auf Servicestunden, Anfahrt, Personalbindung und Standortausfälle, die in der Summe einen Posten ergeben, den niemand gerne in der Kalkulation sieht. Dieser Einwand ist berechtigt, solange Kalibrierung als physischer Vorgang am Gerät verstanden wird, der einen Techniker mit Kalibrierausrüstung an den Standort bringt. So ist Kalibrierung aber nur in einem Teil der Fälle zu denken. Der größere Teil ist softwareseitig automatisierbar, vorausgesetzt das System ist von Anfang an dafür ausgelegt.
Eine moderne Sensorplattform liefert Referenzmessungen, die sich mit bekannten Eingangsbedingungen vergleichen lassen, ohne dass ein Mensch eingreift. Ein Wärmebildsensor kann sich gegen eine bordeigene Referenzfläche kalibrieren, deren Temperatur unabhängig gemessen wird. Ein Lidar kann seine Entfernungsmessung gegen eine fest montierte Referenzmarke prüfen, deren Position bekannt ist. Eine optische Kamera kann ihre Farb- und Helligkeitskennwerte gegen eine eingebaute Referenztafel ausrichten, die in regelmäßigen Abständen ins Bildfeld geschwenkt wird. Diese Verfahren sind keine Erfindung der letzten Jahre. Sie sind aus der industriellen Messtechnik bekannt und werden dort seit Jahrzehnten verwendet. Die Sicherheitsbranche hat sie nur deshalb nicht durchgängig übernommen, weil sie in der Geräteentwicklung Kosten verursachen, die in der ersten Kalkulation auffallen und in der zweiten, der Lebenszykluskalkulation, längst zurückverdient sind. Wer monatlich kalibriert und das zu zwei Dritteln automatisiert macht, hat einen Aufwand, der gegenüber der vierteljährlichen Vor-Ort-Kalibrierung nicht höher, sondern niedriger liegt. Er hat zusätzlich den Vorteil, dass die Drift kontinuierlich dokumentiert wird und nicht erst beim nächsten Servicebesuch sichtbar wird, wenn sie schon korrigiert werden muss. Boswau + Knauer baut seine Plattformen seit der vierten Generation mit dieser Architektur. Sie ist eine der stillen Investitionen, die im Vertrieb selten erklärt werden müssen, weil ihre Wirkung im Betrieb zu sehen ist.
Die manuelle Komponente, die nicht wegfällt
Die Automatisierung deckt nicht alles ab. Es gibt Vorgänge, die ein Techniker am Standort durchführen muss, weil sie eine externe Referenz brauchen, die das Gerät selbst nicht herstellen kann. Dazu gehört die geometrische Ausrichtung der Sensoren nach Transport, mechanischem Stoß oder Eingriffsversuch. Dazu gehört die Reinigung optischer Pfade, deren Verschmutzung sich nicht durch Software korrigieren lässt, sobald sie eine bestimmte Schwelle überschreitet. Dazu gehört der Austausch von Verschleißteilen, deren Funktion zwar gegeben ist, deren Restlebensdauer aber unter eine definierte Schwelle gefallen ist. Und dazu gehört die Prüfung der Befestigung, der Verkabelung, der Dichtungen, der Erdung. Diese Eingriffe lassen sich nicht in die Software verlagern. Sie verlangen Hände, Werkzeug und Augen am Gerät.
Die Frage ist, in welchem Rhythmus sie nötig sind. Unsere Erfahrung aus dem Feldeinsatz zeigt, dass ein manueller Eingriff alle drei bis vier Monate ausreicht, sofern die softwareseitige Kalibrierung monatlich und automatisch läuft. Wer beides kombiniert, hat eine Kalibrierungslogik, die kostenmäßig im Rahmen bleibt und sicherheitstechnisch trägt. Wer die manuelle Komponente streicht und sich allein auf die Software verlässt, baut auf eine Selbstdiagnose, die immer dort an ihre Grenzen kommt, wo das System selbst betroffen ist. Ein Gerät, das nicht weiß, dass seine Optik verschmutzt ist, weil seine Referenzfläche hinter derselben Optik liegt, korrigiert sich selbst in den falschen Zustand. Wer die softwareseitige Komponente streicht und nur manuell kalibriert, läuft zwischen den Eingriffen blind. Beide Wege getrennt funktionieren nicht. Die Verbindung funktioniert. Die TÜV-Sachverständigen, die sich mit Sicherheitstechnik im industriellen Umfeld beschäftigen, betrachten diese kombinierte Logik als Stand der Praxis. Wer als Hersteller noch nicht dort ist, sollte es werden.
Dokumentation als zweiter Zweck der Kalibrierung
Kalibrierung erfüllt einen technischen Zweck, dem ein zweiter Zweck zur Seite steht, der oft unterschätzt wird. Sie erzeugt eine Dokumentenkette, die im Schadensfall den Unterschied zwischen einer geregelten Versicherungsabwicklung und einer langwierigen Beweisführung ausmacht. Wer monatlich kalibriert und jede Kalibrierung mit Zeitstempel, Messwert und Verantwortlichkeit hinterlegt, hat im Streitfall eine Belegkette, die der Gegenseite kaum etwas entgegenzusetzen ist. Wer nur kalibriert, wenn ein Vorfall es nahelegt, hat eine Lücke, in der ein Schaden möglicherweise auf eine Drift zurückzuführen wäre, die nicht erkannt wurde.
Diese Dokumentationsanforderung ist nicht nur ein Wunsch der Versicherer. Sie ergibt sich aus den Anforderungen, die der BDSW an die operative Praxis seiner Mitgliedsunternehmen stellt, und aus den Pflichten, die für Betreiber sicherheitskritischer Infrastruktur, einschließlich KRITIS-Anlagen, im BSI-Gesetz und in den dazugehörigen Verordnungen festgeschrieben sind. Wer in einem KRITIS-Umfeld arbeitet, kann sich eine nicht dokumentierte Kalibrierungspraxis nicht leisten. Wer in einem nicht regulierten Umfeld arbeitet, sollte sich klar machen, dass die Anforderungen der Versicherer denen der Aufsicht in den nächsten Jahren näherkommen werden, nicht entfernen. Die ehrliche Kalibrierungslogik baut diese Dokumentation nicht nachträglich an, sondern führt sie als Bestandteil des Kalibrierungsvorgangs. Sie ist in unseren Plattformen so angelegt, dass der Kalibrierungseintrag in derselben Datenbasis liegt wie die Vorfallhistorie und die Verfügbarkeitsdaten. Wer einen Bericht aus unserer Plattform zieht, hat die drei Linien nebeneinander und kann sie gegen seine eigenen Vorgaben prüfen. Diese Verbindung ist die Voraussetzung dafür, dass Kalibrierung nicht als Kostenposten, sondern als Bestandteil der Wirtschaftlichkeit gesehen wird.
Was bleibt
Kalibrierung ist die unauffällige Disziplin der Sicherheitstechnologie. Sie wird nicht im Vertriebsgespräch gefeiert, sie steht nicht im Mittelpunkt der Produktpräsentation, sie hat keinen Marketingvorteil gegenüber dem nächsten Modellzyklus. Sie ist die Disziplin, die darüber entscheidet, ob ein System nach drei Jahren noch das tut, was es am ersten Tag getan hat. Wer sie monatlich macht, hat einen Aufwand, der überschaubar ist, sobald die Architektur des Systems sie unterstützt. Wer sie länger streckt, spart auf der falschen Seite der Rechnung. Die Trennung von MTBC und MTBM, die Kombination automatischer und manueller Kalibrierungsschritte und die Verankerung in einer durchgängigen Dokumentation sind die drei Bestandteile einer ehrlichen Logik. Wer diese drei Bestandteile hat, hat ein System, das im Feld trägt. Wer einen davon weglässt, hat ein System, dessen Versprechen nur so lange hält, wie niemand prüft.
Boswau + Knauer empfiehlt allen Betreibern, die ihre Kalibrierungspraxis in den letzten zwölf Monaten nicht überprüft haben, einen strukturierten Blick auf den Ist-Zustand zu werfen. Der einfachste Einstieg ist Weg I, das vertrauliche Gespräch von sechzig Minuten, in dem die Kalibrierungslogik des Bestandes gegen die Praxis der Branche gehalten wird. Wer eine tiefere Prüfung sucht, geht Weg II, das Audit von drei bis fünf Tagen, in dem die eingesetzten Systeme, ihre Servicehistorie und ihre Dokumentenketten geprüft werden. Wer die Wirkung einer veränderten Kalibrierungslogik im operativen Betrieb messen will, geht Weg III, den Pilotbetrieb über neunzig Tage mit definiertem Erfolgsmaßstab. In jedem dieser drei Formate ist die Kalibrierung ein eigener Berichtspunkt, nicht ein Anhang.
Häufige Fragen
Wie oft muss ein Roboter kalibriert werden?
Die ehrliche Antwort hängt von der Sensorklasse, der Einsatzumgebung und der Anwendung ab. Für mobile Sicherheitsroboter im Außeneinsatz empfiehlt Boswau + Knauer eine monatliche softwareseitige Kalibrierung in Kombination mit einer manuellen Kalibrierung alle drei bis vier Monate. Diese Frequenz ist nicht überzogen, sondern an der nachweisbaren Drift der Sensorik orientiert. Wer in regulierten Umgebungen arbeitet, insbesondere im KRITIS-Bereich, sollte die Frequenz eher erhöhen. Wer in stabilen Innenraumumgebungen arbeitet, kann die manuelle Komponente strecken. Die softwareseitige Komponente bleibt monatlich.
Was ist Sensordrift?
Sensordrift bezeichnet die langsame Veränderung der Messkennwerte eines Sensors über die Zeit, ausgelöst durch Temperaturzyklen, Vibrationen, Feuchtigkeit, Staub, mechanischen Stress und Alterungsprozesse der Bauteile. Sie ist physikalisch unvermeidlich und in jeder Sensortechnologie nachweisbar. Drift wird gefährlich, sobald sie unbemerkt bleibt, weil sie die Erkennungsleistung verschiebt, ohne dass das System einen Fehler meldet. Eine Kamera erkennt Personen später, ein Lidar misst Entfernungen ungenauer, ein Mikrofonarray verliert Selektivität. Erst die regelmäßige Kalibrierung gegen eine bekannte Referenz macht die Drift sichtbar und korrigierbar.
Wer führt die Kalibrierung durch?
Die softwareseitige Kalibrierung läuft automatisch im Gerät, ohne dass ein Mensch eingreift. Die manuelle Kalibrierung wird vom Hersteller oder von einem zertifizierten Servicepartner durchgeführt, in der Regel mit einem dokumentierten Prüfprotokoll. Boswau + Knauer arbeitet mit eigenen Servicetechnikern und mit Partnern, die nach unserer Spezifikation geschult sind. Im Betreibermodell des Kunden kann auch eigenes Personal die manuelle Komponente übernehmen, vorausgesetzt es ist nach unserem Verfahren ausgebildet und hat Zugriff auf die Referenzausrüstung. Die Verantwortung für die Dokumentation bleibt in jedem Fall beim Betreiber.
Welche Werkzeuge sind nötig?
Für die softwareseitige Kalibrierung sind keine externen Werkzeuge nötig, da das Gerät seine Referenzmessung mit bordeigenen Mitteln durchführt. Für die manuelle Kalibrierung werden je nach Sensorklasse Referenztargets, Temperaturreferenzen, optische Justagewerkzeuge, ein kalibriertes Multimeter und eine dokumentierte Prüfumgebung benötigt. Hinzu kommen Reinigungsmittel für optische Komponenten, Drehmomentschlüssel für mechanische Befestigungen und eine Servicesoftware, die den Kalibrierungsvorgang protokolliert. Die Ausrüstung ist überschaubar, aber sie muss selbst kalibriert sein, sonst kalibriert man ein Gerät gegen eine Referenz, die nicht stimmt. Diese zweite Ebene wird in der Praxis häufig vernachlässigt.

Über den Autor
Dr. Raphael Nagel (LL.M.) ist Gründungspartner von Tactical Management. Er erwirbt und restrukturiert Industrieunternehmen in anspruchsvollen Marktumfeldern und schreibt über Kapital, Geopolitik und technologische Transformation. raphaelnagel.com
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