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Sicherheitsroboter gegen Wachmann: die ehrliche Kostenrechnung

Ein Wachmann kostet pro Schicht. Ein Roboter kostet pro Stunde, gemittelt über fünf Jahre. Wir rechnen den Vergleich, ohne die Zahlen zu schmücken.

Dr. Raphael Nagel

Dr. Raphael Nagel

12. April 2026

Sicherheitsroboter gegen Wachmann: die ehrliche Kostenrechnung

Wer Sicherheitsroboter und Wachmann pro Stunde gegeneinanderrechnet, vergleicht zwei unterschiedliche Kostenarten und kommt deshalb zu falschen Schlüssen. Die ehrliche Rechnung läuft über fünf Jahre, vollumfänglich, inklusive aller versteckten Posten, die in der Beschaffungspraxis routinemäßig übersehen werden.

Der Wachmann erscheint zunächst günstig, weil sein Stundensatz im Angebot offen ausgewiesen wird. Der Roboter erscheint zunächst teuer, weil seine Investition als Einmalbetrag erscheint. Wer beide Größen auf dieselbe Basis bringt, erhält ein anderes Bild. Die folgende Rechnung benennt die Bestandteile, ohne sie zu beschönigen. Sie ist aus Kapitel 7 und Kapitel 10 des Buchs "BOSWAU + KNAUER. Vom Bau zur Sicherheitstechnologie" abgeleitet und ergänzt um Erfahrungswerte aus Pilotbetrieben in Bau, Industrie und Logistik.

Die Kostenseite des Wachmanns, vollständig betrachtet

Im Markt der gewerblichen Sicherheit gilt seit Jahren ein Lohntarif, der durch den BDSW mitverhandelt wird. Die Stundensätze für Objekt- und Werkschutz liegen je nach Region und Qualifikation in einer Bandbreite, die im Endkundenpreis selten unter zwanzig Euro netto fällt und in spezialisierten Bereichen, etwa Werkschutz mit Waffenschein oder Brandsicherheitswache, deutlich darüber liegt. Diese Zahl ist nicht der wirtschaftliche Vollkostensatz aus Sicht des Auftraggebers, sondern der Verrechnungspreis, den der Dienstleister fakturiert. Aus Sicht des Dienstleisters enthält dieser Satz Lohn, Lohnnebenkosten, Urlaub, Krankheit, Verwaltung, Risiko und eine Marge, die nach übereinstimmender Brancheneinschätzung in den letzten Jahren nicht gewachsen ist.

Für den Betreiber eines Standorts ergibt sich daraus eine harte Größe. Eine durchgehende Besetzung mit einem Wachmann, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, ergibt 8.760 Stunden. Multipliziert mit einem realistischen Endkundensatz im mittleren Zwanzigerbereich liegt der Jahresaufwand für eine einzige Wachposition im niedrigen sechsstelligen Bereich. Über fünf Jahre kumuliert sich das auf eine Größenordnung, die in vielen Kalkulationen niemand offen ausspricht, weil sie als laufender Betriebsaufwand verbucht und nie konsolidiert wird.

Hinzu kommen Posten, die im Vertrag selten ausgewiesen sind. Stellung des Wachraums durch den Auftraggeber. Strom, Heizung, Sanitär, Pausenflächen. Schulung an den standortspezifischen Abläufen. Verwaltung der Schichtpläne, soweit der Auftraggeber sie mitsteuert. Bereitstellung von Schlüsseln, Funk, gegebenenfalls Fahrzeugen. Ausfallrisiken bei Krankheit oder kurzfristigem Personalwechsel, die in der Praxis zu Lasten der Schutzqualität gehen, weil der Springer den Standort nicht kennt. Diese Posten lassen sich nicht in einem einzigen Aufschlag erfassen, sie addieren sich aber zu einem zweistelligen Prozentwert oberhalb des Stundensatzes.

Ein zweiter Punkt, der in der ehrlichen Rechnung gehört, ist die Personalverfügbarkeit. Die BG BAU und der BDSW weisen seit Jahren auf den strukturellen Mangel an qualifiziertem Sicherheitspersonal hin. Wer heute eine Dauerposition besetzt, hat dafür gezahlt, dass er sie bekommt. Wer sie in drei Jahren neu ausschreibt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einen höheren Preis bezahlen. Tariferhöhungen sind in der Branche eingepreist, sie wirken in Richtung steigender Stundensätze. Eine Fünfjahresrechnung, die mit dem heutigen Stundensatz unverändert über fünf Jahre rechnet, ist daher zu optimistisch. Eine realistische Annahme arbeitet mit einer jährlichen Steigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Die Kostenseite des Sicherheitsroboters, vollständig betrachtet

Auf der Roboterseite steht zunächst die Investition. Sie umfasst das Gerät selbst, die Sensorik, die Ladeinfrastruktur, die Anbindung an die Leitstelle und die Installation am Standort. Je nach Ausstattung und Einsatzprofil bewegt sich diese Investition in einer Bandbreite, die im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich pro Gerät liegt. Hinzu kommen die laufenden Kosten für Software, Updates, Modellpflege, Wartung und Service. Diese Posten werden in den meisten Fällen als jährliche Servicepauschale ausgewiesen und liegen in einer Größenordnung, die einen niedrigen einstelligen Prozentanteil der Investition pro Jahr nicht überschreiten sollte. Wer höhere Servicekosten kalkuliert, hat entweder ein Gerät gewählt, das nicht für Dauerbetrieb ausgelegt ist, oder einen Anbieter, der die Marge in die Wartung verlegt.

Der Roboter ersetzt keinen Wachmann eins zu eins. Er ergänzt einen Operator, der von einer Leitstelle aus mehrere Standorte gleichzeitig führt. Diese Aufgabenteilung ist der Kern der Wirtschaftlichkeit. Ein Operator, der fünf Standorte überwacht, ersetzt rechnerisch nicht fünf Wachmänner, aber er ersetzt deutlich mehr als einen. Die Differenz ist der Gewinn der Plattform. Wer den Roboter ohne diese Plattformlogik einsetzt, hat ein teures Spielzeug. Wer ihn als Teil einer Architektur einsetzt, in der Sensorik, Videoanalyse, Operator und Eingreifkraft zusammenwirken, hat einen Hebel.

Gerechnet auf fünf Jahre verteilt sich die Investition gleichmäßig. Die Servicepauschale läuft konstant. Die Energiekosten sind im Verhältnis zum Wachmannlohn vernachlässigbar. Der Roboter ist nicht krank, er nimmt keinen Urlaub, er fordert keine Tariferhöhung. Was er fordert, ist die Bereitschaft des Betreibers, in eine Sache zu investieren, die in den ersten zwölf Monaten teuer aussieht und in den Monaten 24 bis 60 ihre Wirtschaftlichkeit zeigt. Wer in Quartalen rechnet, sieht diese Verschiebung nicht. Wer in Lebenszyklen rechnet, sieht sie sofort.

In der Bilanz wirkt der Roboter zudem anders als der Wachmann. Er ist eine Anlage, die abgeschrieben wird, nicht ein laufender Aufwand. Diese Behandlung verändert die Kennzahlen, die für Geschäftsführung und Bilanzleser sichtbar sind. Sie ist kein Grund, eine Investition zu treffen, die sich operativ nicht rechnet, aber sie ist ein Aspekt, der in der ehrlichen Gesamtbewertung gehört.

Die Rechnung über fünf Jahre, ohne Beschönigung

Wenn man beide Seiten zusammenführt, ergibt sich folgendes Bild. Eine 24/7-Wachposition kostet über fünf Jahre, inklusive Tarifsteigerungen und Nebenposten, eine Summe, die je nach Region in einem Bereich von etwa 700.000 bis weit über 900.000 Euro liegt. Diese Bandbreite ist bewusst weit, weil die regionalen Unterschiede erheblich sind und weil viele Posten standortabhängig bleiben. Wer eine präzise Zahl ausweist, ohne den konkreten Vertrag zu kennen, ist unseriös. Wer die Größenordnung benennt, gibt einem Entscheider die Grundlage, mit der er weiterrechnen kann.

Ein Sicherheitsroboter, in eine Plattformarchitektur eingebettet, kostet über fünf Jahre, inklusive Investition, Service, Operator-Anteil und Energie, eine Summe, die je nach Konfiguration und Anzahl der gleichzeitig betreuten Standorte deutlich unter der Wachpostenrechnung liegt. Auch hier ist die Bandbreite weit, weil Standorte, Risiken und Konfigurationen variieren. Die qualitative Aussage, die in fast allen seriösen Pilotbetrieben bestätigt wird, lautet: über fünf Jahre liegt die Roboter-plus-Operator-Lösung in der Regel im Bereich von 40 bis 60 Prozent der Wachpostenkosten, bei gleichzeitig höherer Datenverfügbarkeit und besserer Dokumentation.

Diese Aussage ist robust, sie ist nicht überall identisch, und sie hängt an einer Bedingung. Der Roboter muss tatsächlich das tun, was er soll. Er muss laufen, er muss zuverlässig melden, er muss in die Leitstelle eingebunden sein, er muss vom Operator richtig geführt werden. Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, hat einen teuren Apparat, dessen wirtschaftlicher Vorteil verschwindet. Wer sie erfüllt, hat einen Hebel, der mit jeder weiteren überwachten Fläche stärker wirkt.

Eine weitere Größe, die in die Rechnung gehört, ist die Schadensquote. Versicherer, darunter Mitgliedsunternehmen des GDV, weisen seit Jahren darauf hin, dass dokumentierte Sicherheitstechnologie zu einer differenzierten Bewertung in Prämie und Selbstbehalt führen kann. Ein VdS-konformes Konzept mit Robotik, Sensorik und KI-gestützter Videoanalyse ist im Versicherungsgespräch ein anderes Argument als ein Wachmann mit Stempelkarte. Der Effekt auf die Prämie ist nicht in jedem Fall gleich, er ist aber strukturell vorhanden und gehört in jede ehrliche Kalkulation.

Was der Roboter nicht ersetzt

Eine ehrliche Rechnung verschweigt nicht, was die Maschine nicht kann. Der Sicherheitsroboter ersetzt nicht den Pförtner, der einem Lieferanten die Tür öffnet und mit ihm spricht. Er ersetzt nicht den Brandwächter, der nach einem Schweißvorgang sechzig Minuten vor Ort bleiben muss. Er ersetzt nicht die Eingreifkraft, die einen Eindringling stellt. Er ersetzt nicht den juristischen Status eines befugten Sicherheitsmitarbeiters, der einen Platzverweis aussprechen kann. Er ersetzt auch nicht die Erfahrung eines erfahrenen Werkschützers, der ein Gefühl für Personen und Situationen hat, das eine Statistik nicht abbildet.

Was der Roboter ersetzt, ist die routinierte Patrouille bei Nacht, die Aufmerksamkeit über große Flächen, die Dokumentation jedes Vorgangs in einer Datenbank, die Reichweite eines einzelnen Operators über mehrere Standorte. Diese Aufgaben sind der größte Teil der klassischen Wachdienstleistung. Sie sind auch der teuerste Teil, gemessen am Verhältnis zwischen Stunden und Wirkung. Der Roboter hebt diesen Teil aus der menschlichen Arbeit heraus und gibt sie dem Operator zurück, der dadurch mehr Standorte führen und schneller reagieren kann.

Die saubere Trennung der Aufgaben ist der Schlüssel. Wer den Roboter als Ersatz verkauft, verkauft eine Halbwahrheit. Wer ihn als Ergänzung verkauft, die einen Teil der Aufgaben dauerhaft übernimmt, beschreibt die Wirklichkeit. Aus dieser Trennung ergeben sich die Pilotbetriebe, in denen Roboter und Wachpersonal nebeneinander arbeiten und ihre Stärken so kombinieren, dass die Gesamtkosten sinken und die Wirkung steigt. Genau dieses Modell hat BOSWAU + KNAUER in seinen Anwendungen aufgebaut und in den genannten Kapiteln des Buchs beschrieben.

Wo die Roboter-Rechnung schlechter wird

Es gibt Standorte, an denen die Rechnung nicht zugunsten des Roboters ausfällt. Sehr kleine Flächen mit punktuellem Sicherheitsbedarf, etwa ein einzelner Verkaufsraum in einer belebten Innenstadt, bringen das Plattformargument nicht zur Wirkung. Standorte mit hohem Publikumsverkehr und ständigem Bedarf an menschlicher Kommunikation verlangen ein Empfangs- und Kontrollkonzept, in dem der Roboter höchstens unterstützend wirkt. Sehr kurze Einsatzdauern, etwa unter sechs Monaten, lassen die Investition kaum sinnvoll abschreiben, es sei denn, das Gerät wird projektübergreifend wiederverwendet.

Auch in Umgebungen mit hoher mechanischer Belastung, schwerem Industriestaub oder extremen Temperaturen müssen die Gerätekosten und der Wartungsaufwand sorgfältig kalkuliert werden. Ein Gerät, das in solchen Bedingungen nach 18 Monaten ausfällt, ist nicht wirtschaftlicher als ein Wachmann, sondern teurer. Der BSI weist im Kontext kritischer Infrastruktur seit Jahren darauf hin, dass Technologie, die ausfällt, schlimmer ist als Technologie, die nicht eingesetzt wird, weil der Schein der Sicherheit zur Vernachlässigung führt. Dieser Hinweis gilt auch für die Wirtschaftlichkeitsrechnung. Ein Roboter, dessen Verfügbarkeit unter 95 Prozent fällt, ist keine wirtschaftliche Lösung mehr.

Ein weiterer Bereich, in dem die Rechnung nicht zugunsten des Roboters ausfällt, sind Anwendungen, die ohnehin nur wenige Stunden Wachdienst pro Tag verlangen. Wer einen Standort nachts für vier Stunden bewachen lässt, zahlt deutlich weniger als für 24/7 und kommt mit klassischer Lösung möglicherweise besser weg. Die Roboterlogik zeigt ihre Stärke in der Dauerüberwachung, in der Vielzahl der Standorte, in der Notwendigkeit dokumentierter Datenströme. Wo diese Faktoren fehlen, fehlt auch der Hebel.

Was bleibt

Die ehrliche Kostenrechnung über fünf Jahre kommt zu einem Ergebnis, das in den meisten Standorten, die im 24/7-Betrieb laufen, zugunsten der Roboter-plus-Operator-Architektur ausfällt. Die Größenordnung der Einsparung liegt nach Erfahrung der Hersteller und nach Auswertung mehrerer Pilotbetriebe im Bereich von 30 bis 50 Prozent der Gesamtkosten gegenüber einer reinen Wachpostenlösung, bei deutlich besserer Datenlage und ohne den Personalengpass, der die Wachdienstbranche seit Jahren prägt. Diese Aussage gilt nicht universal, sie gilt aber strukturell.

Wer für seinen eigenen Standort wissen will, wo die Linie liegt, hat zwei Möglichkeiten. Er kann die Frage intern bearbeiten und mit den Annahmen weiterrechnen, die hier beschrieben sind. Er kann auch ein Audit über drei bis fünf Tage beauftragen, das die konkreten Zahlen seiner Standorte erhebt und die Wirtschaftlichkeitsrechnung in drei Szenarien liefert. Ein solches Audit ist der Weg II der drei Wege zur Zusammenarbeit, die BOSWAU + KNAUER beschreibt. Wer den Schritt davor gehen will, beginnt mit einem sechzigminütigen vertraulichen Gespräch auf Geschäftsleitungsebene, dem Weg I. Wer den Schritt danach gehen will, betreibt einen Standort über 90 Tage als Pilot, den Weg III, und entscheidet auf Basis realer Betriebsdaten.

Die Rechnung, die in diesem Beitrag steht, ist die generelle. Die Rechnung, die für ein konkretes Unternehmen zählt, ist die spezifische. Beide sollten zu denselben Schlüssen kommen, wenn die Größenordnung des Standorts es zulässt. Wenn nicht, ist es besser, das vor der Investition zu wissen als danach.

Häufige Fragen

Was kostet ein Sicherheitsroboter pro Monat?

Auf eine Fünfjahresbetrachtung umgerechnet liegt die monatliche Vollkostenrate eines Sicherheitsroboters, inklusive Abschreibung der Investition, Service, Updates, Energie und anteiligem Operator, je nach Konfiguration und Plattformnutzung in einer Bandbreite, die deutlich unter den Monatskosten einer 24/7-Wachposition liegt. Wer den Roboter mietweise bezieht, sieht eine konstante Monatsrate, in der diese Posten gebündelt sind. Wer kauft, verteilt die Investition über die Nutzungsdauer. Die genaue Zahl hängt von Standort, Einsatzprofil und Anzahl der parallel betriebenen Geräte ab und wird im Angebot transparent ausgewiesen.

Wie lange läuft ein Sicherheitsroboter pro Akkuladung?

Die Laufzeit eines Sicherheitsroboters pro Akkuladung hängt vom Modell, vom Geländeprofil und von der Sensorkonfiguration ab. Übliche Geräte für den Außeneinsatz erreichen Laufzeiten im Bereich mehrerer Stunden, bevor sie selbständig zur Ladestation zurückkehren. Der Ladezyklus ist so organisiert, dass die Verfügbarkeit über 24 Stunden gewährleistet bleibt. In der Praxis bedeutet das, dass der Roboter nicht durchgängig fährt, sondern in einem Wechsel aus Patrouille und Aufladung arbeitet, der vom System gesteuert wird. Die effektive Einsatzverfügbarkeit liegt bei seriösen Anbietern oberhalb von 95 Prozent.

Ist ein Roboter günstiger als ein 24/7-Wachdienst?

Im Vergleich über fünf Jahre liegt die Roboter-plus-Operator-Architektur in den meisten 24/7-Anwendungen unter den Kosten einer durchgehenden Wachpostenlösung, mit Einsparungen, die je nach Standort zwischen 30 und 50 Prozent erreichen können. Diese Aussage gilt unter der Bedingung, dass der Roboter in eine Plattformarchitektur eingebunden ist, die mehrere Standorte parallel führt. In kleinen, kurzfristigen oder publikumsintensiven Anwendungen kann die klassische Lösung wirtschaftlicher bleiben. Eine belastbare Antwort liefert nur die standortspezifische Rechnung, die in einem Audit oder Pilotbetrieb erhoben wird.

Welche Aufgaben kann ein Sicherheitsroboter nicht übernehmen?

Ein Sicherheitsroboter ersetzt nicht den Pförtner, der mit Lieferanten spricht, nicht die Brandsicherheitswache, die rechtlich vorgeschrieben ist, nicht die Eingreifkraft, die einen Platzverweis ausspricht oder einen Eindringling stellt, und nicht die menschliche Einschätzung in unklaren Situationen. Er übernimmt die routinierte Patrouille, die flächendeckende Wahrnehmung, die lückenlose Dokumentation und die Reaktionszeit unter Sekundengrenzen. Die saubere Trennung zwischen automatisierbaren und nicht automatisierbaren Aufgaben ist die Grundlage jeder seriösen Sicherheitsarchitektur. Wer beide Welten kombiniert, gewinnt. Wer eine gegen die andere ausspielt, verliert in beiden.

Dr. Raphael Nagel

Über den Autor

Dr. Raphael Nagel (LL.M.) ist Gründungspartner von Tactical Management. Er erwirbt und restrukturiert Industrieunternehmen in anspruchsvollen Marktumfeldern und schreibt über Kapital, Geopolitik und technologische Transformation. raphaelnagel.com

Seit 1892.

Das Haus erreicht man über boswau-knauer.de oder unter +49 711 806 53 427.